Auf Rädern in die Welt – Mobilität als Schlüssel zur Teilhabe

Ob drei Räder oder zwei Sitze nebeneinander – bei der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz dreht sich gerade einiges. Gleich mehrere unserer Einrichtungen haben dank Aktion Mensch neue Gefährte auf die Straße gebracht, die für unsere Bewohner*innen und Schüler*innen weit mehr sind als bloße Transportmittel: Sie sind Ausdruck von Freiheit, Selbstbestimmung und gelebter Inklusion.

FUN2GO im Wohnen am Schwafördener Weg – Seite an Seite unterwegs

Das Paralleltandem FUN2GO ist seit letztem Jahr voll im Einsatz – und mit ihm jede Menge gute Laune. Dank der Förderung „Mobil mit Rad" der Aktion Mensch fährt seit einiger Zeit ein besonderes Gefährt durch die Straßen rund um Sulingen: ein dreirädriges Paralleltandem, bei dem zwei Menschen nebeneinander sitzen, gemeinsam in dieselbe Richtung schauen und Seite an Seite losradeln.

Was das Besondere daran ist? Man ist nicht hintereinander, sondern miteinander unterwegs. Geplaudert, gelacht und die Umgebung bestaunt wird gemeinsam – und wenn es bergauf geht, hilft ein Elektromotor sanft nach. Der barrierefreie Einstieg und ein Heckadapter für Rollator oder Rollstuhl machen das Tandem für viele Menschen zugänglich, die bisher nicht eigenständig Fahrrad fahren konnten.

Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: frische Luft, Bewegung und das Gefühl, mittendrin zu sein. Mobilität als Lebensqualität – genau so, wie wir sie verstehen.

Unser herzlicher Dank gilt der Aktion Mensch für die Unterstützung durch das Förderprogramm „Mobil mit Rad".

Paralleltandem FUN2GO
Paralleltandem FUN2GO

Dreiräder für die Paul-Moor-Schule Sulingen – Mobilität lernen, Teilhabe erleben

Auch an unserer Paul-Moor-Schule in Sulingen hat sich etwas bewegt – ganz wörtlich. Mit speziell angepassten Dreirädern, darunter Sesseldreiräder mit und ohne Elektroantrieb, eröffnen sich unseren Schülerinnen und Schülern ganz neue Möglichkeiten: Mobilität erfahren, Gleichgewicht schulen, Psychomotorik stärken – und sich aktiv auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereiten.

Die neuen Räder sind kein Projekt für den Sportunterricht allein. Sie gehören zum Schulalltag: auf dem Pausenhof, bei Ausflügen im Klassenverband und in der Verkehrserziehung, die alltagsnah, handlungsorientiert und individuell auf jedes Kind abgestimmt ist. Denn die Voraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler sind so verschieden wie sie selbst – und genau das berücksichtigt unser pädagogischer Ansatz.

Inklusion am Straßenverkehr beginnt hier, auf dem Schulhof in Sulingen.

Dreiräder für die Paul-Moor-Schule Sulingen
Dreiräder für die Paul-Moor-Schule Sulingen

Vielfalt, die rollt

Beide Projekte zeigen, was möglich wird, wenn die richtigen Mittel und der richtige Wille zusammenkommen: Menschen mit Behinderungen erleben Mobilität nicht als Einschränkung, sondern als Chance. Auf ihre Art, in ihrem Tempo – aber niemals allein.

Wir sagen DANKE für die Förderung durch

Logo Aktion Mensch
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